Ich habe es satt.

Ich wollte nur kurz sagen, dass ich es satt habe. Satt, dass die Matusseks und Sarrazins dieser Welt ihre menschenverachtenden Parolen verbreiten dürfen und dass es Menschen gibt, die diese hören und unterstützen. Ich habe es satt, dass sich in den Kommentarspalten aller Zeitungen die rechten Gruppierungen lautstark äußern und den Verstand mit grauen, hässlichen Schleiern benebeln. Ich habe es satt, dass sich Schriftstellerinnen faschistoid äußern dürfen, ohne dass eine Welle der Empörung folgt. Ich habe es satt, wie immer mehr rechte Tendenzen lautstark werden hinter dem Schutzschild der freien Meinungsäußerung, die sie den Menschen zu verdanken haben, die sie jetzt bekämpfen. Ich habe es satt, dass Parteien wie die AFD in meinem Wahlbezirk über 5% Stimmen bekommen haben, da alte Menschen offenbar zu schnell vergessen. Zu schnell vergessen was war, wie schnell es war und wie leicht. Ich kann es kaum noch ertragen, wie sexuelle Belästigung verharmlost wird, wie immer wieder relativiert wird und wie selbst Polizei und Gerichte in Denkmustern à la “Aber sie hatte doch einen kurzen Rock an!” gefangen sind. Ich habe es satt, mich so ohnmächtig zu fühlen. Hilflos, machtlos, unnütz. Ich weiß weder, was ich tun, noch was ich sagen kann. Nur unkommentiert stehen lassen, das kann ich eben nicht mehr. Ich weiß, ich will nicht, dass mein Sohn in einer Welt aufwächst, in der Intoleranz und Hass gegenüber anderen an der Tagesordnung sind. Das Destruktive zerstört, frisst auf, kostet Energie. Ich möchte mein Kind nicht vor dieser Welt beschützen müssen, ich möchte, dass er offen auf die Welt zugehen kann. Wie kann man es schlimm finden, wenn andere Menschen glücklich sind? Was genau daran findet man so empörend, dass man sie unbedingt davon abhalten möchte, ihre Liebe zu leben? Ich verstehe es nicht und ich verstehe es nicht. Ich bin einfach wütend und das macht mich nur noch wütender, denn ich will ebenfalls meine Energie nicht auf reaktionären Bockmist verschwenden. Ach, geht doch nach hause ihr rechten Spinner. Rottet euch irgendwo zusammen, zeugt eure Kinder, lasst die Frauen schön zu hause und rafft euer Geld zusammen, um dann.. ja was eigentlich? Was auch immer, lasst mich damit jedenfalls in Ruhe.

Ps: Und ich habe es verdammt noch mal richtig satt, dass ich das Gefühl habe, unsere Regierung und Opposition sitzt derweil nur untätig rum, erhöht sich unter fadenscheinigen Begründungen die Diäten und überlässt Brüssel freiwillig den Lobbyisten und Konzernen dieser Welt!

Auslese: iOS. #02

Meine liebsten iOS Titel #02. Competitive Edition! Nach meiner ersten Auswahl dreier iOS-Titel möchte ich noch einmal betonen, dass die Reihenfolge meiner Willkürherrschaft unterliegt und ich wirklich nicht sagen könnte, welcher Titel davon der Beste ist. Je nach Stimmung ist immer irgendeiner der am Besten geeignetste. Wenn ihr gegen mich im Gamecenter antreten möchtet, könnt ihr gerne Scheinprobleme zu euren Freunden hinzufügen. Es sei nur so viel gesagt: eine größere Herausforderung wird das für euch leider nicht.

 

1. Threes

THREES_trailer

Valentinstag. Tag gemeinschaftlich zelebrierter Verschmelzung zweier Körper oder je nach esoterischem Befinden auch zweier Seelen. Von daher wäre es der ideale Tag gewesen, um Threes vorzustellen. Stattdessen möchte ich auch gerne die 3 vorstellen. Sie ist klein, niedlich und entsteht einfach aus der Zusammenführung von 1+2. Und wenn 1+2 im richtigen Moment zur 3 werden, dann begrüßt sie euch mit einem putzigen “hello” und euer nach Liebe dürstendes Herz wird vor Freude einen kleinen Hüpfer machen. Die 12 ist übrigens ein etwas mürrischer Zeitgenosse, aber das macht nichts, denn was der 12 fehlt, macht die 24 wieder wett. Wie ich als Person, die ein selektives Lesevermögen bei Zahlen besitzt  - lese Zahlen in Texten grundsätzlich  nicht – dazu komme, ein Spiel mit lauter Additionen zu empfehlen, lässt sich nur dadurch rechtfertigen, dass die Zahlen bei Threes Symbolcharakter haben. Natürlich haben Zahlen prinzipiell nur Symbolcharakter, aber auf philosophische Diskussionen wollte ich nicht hinaus. Niemand muss rechnen können, um an Threes Spaß zu haben. Man muss nur einen Sinn haben für schöne Musik, für liebevolle Details und für eine bezaubernde Rätselmechanik. Auch wenn es erst vor kurzem erschienen ist, gehört es jetzt schon zu den allerbesten Titeln für iOS. Trotz meiner lächerlich geringen Punktzahl vergebe ich 3 von 3 Additionen.

 

2. Omicron 

OMICRON-Logo

Sphärische Klänge, Technobeats, Hexagone sowie eine illustre Auswahl an Primär- und Sekundärfarben ergeben die Mischung, aus der das Berliner Indiestudio Canupa sein minimalistisches Omicron gezaubert hat. Das Ziel besteht darin, möglichst schnell die jeweils angezeigte Farbe anzutippen. Idealerweise mit 2 oder 3 Fingern gleichzeitig für eine höhere Punktzahl. Die Farben wechseln beständig und mit ansteigendem Level wechselt das Feld die Farbgebung immer schneller. Besonderen Reiz entfaltet es im 2-Spieler Modus, bei dem beide Personen gleichzeitig gegeneinander auf jeweils eigenen Spielfeldern um die Wette Farben antippen. Das ist wunderbar spaßig und Spiele, die gemeinsames Spielen auf dem iPad erlauben, gibt es sowieso viel zu wenige. Wenn es dabei noch so ein einfaches und schönes Spielprinzip hat, ist das mehr als nur eine Empfehlung wert. Ich biete 27.000 Punkte. Macht mich grün. Vor Neid.

 

3. Super Hexagon

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Und da wir gerade von Sechsecken sprachen: Super Hexagon hat derer auch nicht wenige. Dort sind sie aber ungleich herausfordernder. Es ist vermutlich auch vergebene Liebesmüh über Super Hexagon schreiben zu wollen, da bereits jeder der wollte sich mit dieser modernen Form des Masochismus auseinandergesetzt hat. Vor einiger Zeit habe ich Super Hexagon auf dem Pc gespielt und habe versagt hatte viel Spaß damit. Vielleicht ist es förderlich, wenn man dabei nicht gerade versucht sich mit 19-Jährigen zu messen. Das ewig wiederkehrende “Again” klingt bis heute in meinen Ohren und bleibt einer der schönsten Euphemismen für Game Over der Spielegeschichte. Terry Cavanagh bewies übrigens vor kurzem erneut, dass er mit Recht zur coolsten Socke der Indie-Szene gezählt werden kann. Eindeutig 5 von 5 herausgerissenen Haaren.

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Ein Vögelchen zwitscherte mir zudem, dass es Schwierigkeiten mit der Kommentarfunktion gibt. Falls ihr wider Erwarten kommentieren möchtet und es nicht klappt, dann versucht mal eine andere Email-Adresse. Merci.

Auslese: iOS. #01

Als ich vor ungefähr einem Jahr ein iPad geschenkt bekam, war die kodifizierte Binnengroßschreibung aller damit verbundenen Software das kleinste Hindernis. Sehnlichst erwartete ich den App-Store, wurden mir doch seit jeher all’ die wunderbaren Spielchen angepriesen, die mir zum ultimativen Lebensglück noch fehlen würden. Und in der Tat: der App-Store bietet eine Vielfalt und auch Qualität von Spielen, von der ich als bisherige Android-Nutzerin nur träumen konnte. Es gab nur ein Problem: Wie in dieser enormen Vielfalt das Richtige finden? Suchmaschinen für Apps waren mir noch gänzlich unbekannt und so wühlte ich mich durch eine Vielzahl von Empfehlungen und erfuhr das leidvolle Prinzip “Learning by doing” am eigenen Leib. Es wird Zeit ein wenig zu reflektieren und einen kleinen Dank zurückzugeben. Ein kurzer Rückblick auf meine bisherigen Lieblingsspiele für das iPad. Völlig willkürliche Reihenfolge und noch lange nicht komplett.

 

1. Tiny Thief

thinythief

Tiny Thief wurde von 5 Ants entwickelt und steht unter der Schirmherrschaft der Angry Birds Macher Rovio. Das tut dem Spiel aber keinen Abbruch und man sollte trotz aller Vorbehalte gegenüber Kommerzschleudern diesem kleinen Dieb eine Chance geben. Als Tiny Thief tappen wir uns durch liebevoll gezeichnete Szenerien und versuchen irgendwelchen Schurken Diamanten, Toupés und leckereTorten zu entwenden. Nebenbei möchten wir noch unser kleines Frettchen retten und bei zusätzlichen Schätzen erhalten wir extra Sternchen, mit dem Ziel das hübsche 3-Sterne-Rating zu ergattern. Die liebevoll humorige Art mit der sanft ansteigenden Lernkurve macht einfach Spaß. Wermutstropfen ist das integrierte Lösungsbuch mit eingebautem Timer, der einem das Benutzen dieses nur einmal innerhalb von 24 Stunden erlaubt. Ansonsten darf man – Rovio lässt hier grüßen – bezahlen. Bei einem F2P Titel wäre das sicher keine Erwähnung wert gewesen, aber dieses Spiel darf man regulär im App-Store bezahlen. Nichts desto trotz: Wunderbar, spaßig, herausfordernd und süß. Ich vergebe 5 von 5 diebischen Elstern.

 

2. Dungelot 

dungelot

Ich habe eine ausgeprägte Schwäche für Roguelikes. Sei es FTL, Realm of the Mad God (11.02.2014: aktuell leider aus Sicherheitsgründen down) oder Dungeons of Dredmor: Ich will sie alle! Dungelot hat die Besonderheit, dass es für iOS konzipiert wurde und wirklich sehr einfach und klassisch gehalten ist. Die Zutaten belaufen sich auf ein paar herkömmliche Rollenspielklischees wie den heiligen Paladin oder den ewig betrunkenen Zwerg, garniert mit typischen Zaubersprüchen, einem begrenzten Inventar und abgefahrenen Monstern und schwups hat man ein wunderbar sanftes und unterhaltsames Casual Roguelike geschaffen. Dem Balancing der Charaktere hätten die Entwickler zwar noch das ein oder andere Stündchen gönnen können, aber das findet man zum Glück erst spät heraus und bis dahin wird man sehr viel Freude am Sterben haben. Wirklich. In aller kürzester Kürze erscheint übrigens Dungelot 2. Es bleibt also nur noch wenig Zeit sich auf dieses Abenteuer einzustimmen. Go dying!

 

3. Ridiculous Fishing 

ridiculous-fishing

Ridiculous Fishing wird seinem Namen gerecht. Diese Art des Fischens hat mir mein Cousin damals an der Fulda verschwiegen. Hätte ich geahnt, welche Freude es bereitet mit einer Uzi auf einen Haufen Fische und Quallen zu donnern, wäre mir wohl so mancher nasse Fuß erspart geblieben. Es gab viele Widrigkeiten in der Entstehungsgeschichte dieses Spiels, die auf Superlevel wunderbar nachzulesen sind. Es mischt die Mechaniken des Ipads mit einem phantastischen Grafikstil, cooler Musik und lustiger Gameplaytechniken einfach perfekt. Eines der ersten iOS Spiele, das ich bis zum Ende durchspielte und von dem ich jede Minute genoss. Vlambeer Ahoi!.

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In Bälde werde ich noch mehr Lieblingsspiele vorstellen, aber für heute soll es das erst einmal gewesen sein. Im Übrigen suche ich bis heute  - erfolglos – ein buntes 3-Match Game ohne abenteuerliche Extras, welches KEINE In-App Purchases hat. Hinweise zu dem Verleib jener Spiele werden gerne hier oder auf Twitter entgegen genommen. Merci!

 

Mutter 2.0

Supermutti

Aufgrund jahrelanger Zusammenarbeit mit Massenmedien,Tante, Onkel, Schwiegermutter, LehrerIn, ErzieherIn, Großvater, Kind und Vater konnten wir einige Features optimieren und präsentieren Mutter 2.0:

  • Löschung der Vollzeitarbeit brachte 130% mehr Flexibilität durch Teilzeitarbeit.
  • Informationen über richtige Erziehung breitenwirksam gestreut, dadurch sollte die Fehlerquote bei pädagogischen Maßnahmen langfristig sinken.
  • Anforderungen durch Mitmenschen erhöht und Verurteilung anderer um 89% legimatisiert.
  • Beschwerden über Schwierigkeiten im Keim erstickt. Zufriedenheit steigt automatisch.
  • Belastbarkeit steigt durch Yoga für Mütter.
  • Rat von Schwiegermutter hinzugefügt.
  • Rat von Onkel hinzugefügt.
  • Rat von Erzieherin der Kita hinzugefügt.
  • Rat von Kassiererin hinzugefügt.
  • Rat von Oma, die 3 Reihen neben der Kasse steht hinzugefügt.
  • Verärgerte Menschen in Bus, S-Bahn, Bahnhof, Taxi, Flugzeug, Gehweg hinzugefügt, damit Mutter wieder mehr zu Fuß läuft mit Kind an der frischen Luft (auf keinen Fall eigenes Auto, das verwöhnt die Kinder zu sehr und macht sie faul und dick)
  • Ratgeber über Ernährung per Rosinenbomber großflächig gestreut
  • Ächtung bei falscher Ernährung des Kindes jetzt um 30% effektiver
  • Kleinkindangebote um 193848% erhöht, Druck zur Teilnahme steigt automatisch
  • Bedeutung von “Selbstbestimmtes Spielen” erhöht (Konflikt zu Druck zu frühkindlicher Bildung wird in späteren Versionen behoben)
  • Mitleidiger Blick befreundeter Mutter jetzt in jedem 7. Ei
  • Verbesserte Steine im Weg
  • Zuweisung in folgende (vollzählig) Kategorien wurde vereinfacht und erfolgt automatisch nach Bruttogehalt:
    a) Rabenmutter
    b) Glucke
    c) Latte-Macchiato-Mutter
  • Richtiger Umgang mit Medien kann jetzt bei jedem Menschen gelernt werden.
  • Konkurrenzdruck schon ab Kindergarten erhöht.
  • Verbesserung der Stabilität (vermutlich)
  • Allgemeines Bug-Fixing
  • Multitasking jetzt frei ab Werk.

In Planung:

  • Anforderungen (abzüglich einiger Beleidigungen) werden derzeit ebenfalls für Vater 2.0 kompiliert.
  • Beschwerden über Mutter 2.0 sind deshalb natürlich sinnlos.
  • Vollständige Aufzählung der Kategorien für Eltern 2.0:
    a) Helikoptereltern
    b) Eltern-die-ihr-Kind-verwahrlosen

Kurz: Die Zeit mit meinem Kind könnte so schön sein, wenn da die anderen 82 Mio Menschen nicht wären.

 

Im Namen des Awwww

animal cross

Oh wie süüüüüüüüß!” quiekte es regelmäßig aus meiner Freundin heraus. Gerne begleitet von einem in die Seite gelegten Kopf und einem seligen Lächeln. Diese Freundin fand einfach alles “total niedlich hihi” und hatte keine Hemmungen jedes Baby, jedes Kätzchen und jedes Blümchenkleid mit ihren Freudenausrufen zu kommentieren. Natürlich machten wir Anderen uns über dieses Verhalten lustig, war es doch in unseren Augen albern, uncool und ziemlich mädchenhaft. Und “wie ein Mädchen” wollten wir doch wirklich nicht sein! Computerspiele, Lego, Skateboarden und Nachts Parkbänke taggen waren Beschäftigungen, denen dieser spezielle männliche Touch anhaftete und die somit zum Beschäftigungsrepertoire meiner Kindheit und Jugend wurden.

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Die Gründe sind recht offensichtlich, denn wir alle flüchten uns in Nischen. Ist der Bruder ein besonders talentierter Klavierspieler, rettet sich der andere Bruder gerne in eine Sportart als exzessives Hobby. Ist die Schwester besonders an Mode interessiert, wird die andere vielleicht Ökoaktivistin. Während der Selbstfindungsphase in der Pubertät suchen wir alle nach der einen Sache, die uns einzigartig macht, die uns erkennbar macht und die uns definiert. Wer möchte in der Pubertät schon ein fröhlicher laufender Lemming auf dem Weg in die absolute Bedeutungslosigkeit sein?

Wenn man mit zwei älteren Brüdern aufwächst, ist es leicht sich diese Nische in der Welt der Videospiele einzurichten. Innerhalb der Peergroup ist die Wahrscheinlichkeit einer Mitspielerin so gering, dass der Exklusivitätsfaktor enorm ist. Neben Zork, Lotus und Paperboy kam auch sehr niedliche Kost wie Lemmings und Monkey Island auf den Tisch. Aber deren Putzigkeit war akzeptabel, spielten meine Brüder und ihre Freunde diese Spiele ebenfalls. Etwas besonders “mädchenhaftes” konnte ich daran jedenfalls nicht erkennen. Das Erscheinen von Black&White und meine bedingungslose Liebe für die Kuh hätte mir vielleicht eine Warnung sein sollen, eine Art Vorbote des Unheils, das Jahre später über meine Konstruktion von Ich hereinbrechen sollte.

ninjaDiese Konstruktion von Ich ist ein Selbstbild als emanzipierte, selbstbewusste Frau, die Schuhe kaufen hasst und deren Handtaschensammlung in eine winzig kleine Schublade passt. Es ist das Selbstbild einer Frau, die jeden Salat für ein schönes Holzfällersteak links liegen lassen würde und die den Schönheitswahn vieler Geschlechtsgenossinnen mit einem traurigen Blick würdigt. Dieses Selbstbild, das im Übrigen viel mehr Probleme schafft, als es beseitigt, gerät seit Neuestem ins Wanken. Dass es im Grunde noch nie korrekt war und oft einer erzwungenen Anti-Mentalität entsprungen war, beginne Ich erst langsam zu akzeptieren. Die Erkenntnis kam ziemlich plötzlich: Mein iPad ist voll von Mädchenkram! Verdammt. Gardencsapes, Hay Day, Jelly Band, Candy Crush und die allerneuste Anschaffung des putzigen Grauens Clumsy Ninja. Dort züchtet man einen auf Rache getrimmten Ninja heran, mit riesigen, wirklich enorm riesigen grünen Augen! Kulleraugen. Zudem ist er immer freundlich, lebt in einem beschaulichen asiatischen Dörfchen und hat ein niedliches Huhn und ein von Kuscheligkeit zersetzes Eichhörnchen. Zu allem Überfluss hilft das Eichhörnchen beim Training und wenn der Ninja auf dem Trampolin Übungseinheiten absolviert, hockt das Eichhörnchen daneben und ahmt die Tätigkeiten in Form von Mini-Luftsprüngen nach. OH MEIN GOTT DAS IST SO SÜÜÜSS! Bei diesem Anblick bekomme ich tatsächlich erhöhten Pulsschlag und könnte ich meine Gedanken visualisieren, wären sie ein Schlachtfeld voller rosa Herzen und im Wind wehender Gänseblümchen mit Zuckerguss. Ekelhaft.

Was also ist geschehen? Habe ich mich verändert? Haben sich die Spiele verändert? Oder lerne ich gerade einfach, das Unvermeidliche zu akzeptieren? Bin ich als Frau ein Opfer für alles bunte, friedliche und dem Kindchenschema entsprechende? Die Forschung wiederspricht dort zum Glück. Das Fürsorgebedürfnis ausgelöst durch das Betrachten eines dem Kindchenschema entsprechenden Wesens, wird in Männergehirnen ebenso ausgelöst wie in Frauengehirnen (im Nucleus accumbens werden Glückshormone ausgeschüttet, die Aggressionen überdecken). Gut. Aber haben Jungs dann einfach gelernt, dieses besser zu unterdrücken oder zumindest einfach nicht auszuleben? Bilde ich mir nur ein, dass das alles “Mädchenkram” ist? Ist es in Wirklichkeit “Menschenkram” statt “Mädchenkram” und wird zum Schutze etablierter Weiblichkeits- und Männlichkeitsbilder nur als solches benannt?

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Mit Hinblick auf die Anfänge der grafisch aufwändigeren Videospiele könnte man diese These durchaus unterstützen. Gänzlich ungegendert wirkt das Frühwerk der Spieleentwickler. Day of the Tentacle und Monkey Island sind in Pixel getauchte Farbwunder, ohne (oder wenig) einen Hauch von Dreckigkeit und Chrom. Von Nintendo und seinem Mario-Clan ganz zu schweigen. Viele erfolgreiche Spiele waren irgendwie harmlos, niedlich und vielleicht sogar metrosexuell, wenn man ihnen denn schon ein Geschlecht zuweisen wollen würde. Das Marketing richtete sich nicht exzessiv auf ein bestimmtes Geschlecht und jeder konnte das herzerweichende Lemmings spielen, ohne abschätzige Kommentare zu ernten.

Aufgrund der Flut von Casualgames und ihrer schnellen Zugänglichkeit scheint sich das etwas verlagert zu haben. Die Industrie beginnt  - eine für sie konstruierte Vorstellung – die Mittvierziger Hausfrau als Zielgruppe ernst zu nehmen und produziert übertrieben Farbenfrohes am laufenden Band. Wie gerne würde ich behaupten, dass mich das alles nicht interessiert und einfach das nächste Call of Battlefield starten und die letzten Zweifel mit einer AK47 beseitigen! Vielleicht wäre ich dann wieder akzeptabel oder würde irgendwie dazugehören oder würde in der von der Spielerschaft postulierten “Gamerhierarchie” nicht am unteren Ende der Nahrungskette gelbe Rosen in Animal Crossing züchten. Leider ist es so, dass diese Unkompliziertheit, Buntheit und Niedlichkeit mich anspricht und mir entgegenruft: “Installier mich, spiel mich, fütter mich mit Drops damit ich wachse und noch niedlicher werde!”

FEZ

Natürlich könnte mir das alles egal sein. Ich könnte einfach über den Dingen stehen oder aus Protest alles mit romantischen weißen Parkbänken auf meinem Bauernhof in Hay Day zupflastern. Aber so einfach ist das nicht. Zudem ist die Liste meiner präferierten Spiele längst nicht auf bunt und süß beschränkt, im Gegenteil. Aber die kleinen farbintensiven Flecken auf der Spielliste lasten schwer auf meiner von modernem Feminismus durchtränkten Seele. Diese Weltsicht beinhaltet, dass jedes Individuum seine Interessen unabhängig von Geschlechterzuordnungen ausleben können darf und sollte. Das bedeutet auch mit gesellschaftlich konstruierten Erwartungen zu brechen und dem Ballettunterricht eines Freundes ebenso offen zu begegnen, wie dem Maschinenbaustudium der Freundin. Mit meiner Empfänglichkeit und teilweise naiven Freude gegenüber allem Niedlichem in Videospielen habe ich mich selbst in eine glitzernde Parallelwelt katapultiert, in der ich nie sein wollte, zu der ich nie gehören wollte. Dass all das niedliche Zeug nicht unter die Kategorie “echte Games” fällt ist schwer zu akzeptieren, ist doch das Videospielspielen eine wichtige Konstante in meinem Leben (mit Erschrecken festgestellt, dass das bereits 25 Jahre spielen als Hobby beinhaltet.) Dass Spielen ein bedeutendes Mittel zur Abgrenzung und Identitätsbildung ist lässt sich nicht leugnen und mit meiner aktuellen Spielewahl entziehe ich mir selbst jede Möglichkeit, um mich vom “Typisch Frau”-Sein zu distanzieren. Zeige mir deine Spielebibliothek und ich sage dir, wer du bist? Ein wenig. Tragischerweise hilft jetzt nicht einmal der Frustschuhkauf.

Beyond: The Unseen Review

Wozu ein Spiel spielen, wenn man doch eh schon alles durch Film, Funk und Fernsehen darüber weiß? Das ahnt auch Kollege Markus und steuert hier seinen Kommentar zu “Beyond: Two Souls” bei. Selbstverständlich ohne es gespielt zu haben!

ellen

 

äh, eigentlich kein richtiges Spiel und äh, eigentlich komische Umstände und fängt als Sozialdrama an und Entscheidungen spielen nicht so richtig eine Rolle und dann rumlaufen und Aliens und äh, passt alles nicht zusammen, ist aber trotzdem geil, weil so cineastisch. Dann: BOOM! Ellen Page nackt, unter der Dusche, wenn auch nur mit Hack, boah, die sieht so jung aus alter, ist die als Schauspielerin ernst zu nehmen, keine Ahnung, aber geil, ich hab weitergespielt. Story hab ich vergessen, hab mir vorgestellt, wie Brüste aussehen und dann Ende, wer weiß, ob du das nicht anders erlebt hast?

 

Eine Interpretation ist

Die Erkenntnis hatte ich in der Uni. Ich saß in einem Germanistik Seminar bei Prof. Dr. Conrad, einem sehr beliebten Dozenten mit Schwerpunkt DDR-Literatur, und lebten wir in einer besseren Welt, hätte für einen kurzen Moment eine Glühbirne über meinem Kopf geleuchtet. Eine Art “Erkenntnis-Alarm”. Was ich in diesem Moment feststellte, war eigentlich etwas sehr banales: Ich hatte Recht. Ja, ich hatte schon die ganze verdammte Zeit Recht und hatte mir doch so viele Sorgen gemacht. Worum ging es? Wir interpretierten irgendein Brecht-Gedicht, weil wir saßen in einem Brecht-Seminar also machte das durchaus Sinn, und der Prof fragte in die Runde,  was unser Ersteindruck von diesem Gedicht sei. Leider erinnere ich mich nicht mehr an den Titel des Gedichts, irgendwas mit Prostituierten und Arbeitern, könnte de facto also JEDES Brecht-Gedicht sein. Also jedenfalls, forderte er uns heraus im Folgenden nach den Ursachen unseres Ersteindrucks zu fahnden. Ganz klassisch: Bisschen Formanalyse, bisschen Semantik, Versschemata und so weiter. Es stellte sich heraus, dass sich der Ersteindruck in der Form des Gedichts wiederspiegelte. Also in diesem Sinne, dass ich das Gedicht “traurig” fand und nach einer Analyse konnte ich sagen, warum ich es traurig fand! Es klingt vielleicht banal, für mich war es revolutionär. Hatte ich doch jahrzentelang in der Schule gelernt, genau anders herum ranzugehen. Erst die Form, der Inhalt, alles checken und DANN die Interpretation. “Belege, Sie brauchen BELEGE!” schrie meine verzweifelte Deutschlehrerin gerne in den Raum. Ich hatte also gelernt, nach Auffälligkeiten zu suchen, semantische Felder abzuklappern und ähnliches. Nie hatte ich gelernt, einfach auf mein Gefühl, meinen ersten Eindruck zu vertrauen.

Dieser erste Eindruck ist natürlich etwas höchst Subjektives  - wenn man in einer Welt von ausschließlicher Subjektivität überhaupt von etwas *höchst* Subjektivem sprechen kann – und unter uns Studenten und Studentinnen gab es natürlich Unterschiede hinsichtlich des ersten Eindrucks. Aber doch nicht so stark, wie man meinen könnte. Ein Gedicht, oder sagen wir es allgemeiner, ein Text löst bestimmte Reaktionen im Leser aus, eben weil er so ist wie er ist und nicht, weil er diese eine bestimmte Intention hat. Eine Intention wäre nämlich etwas vom Autor selbst auferlegtes und das ist spätestens seit der Moderne etwas überholt. Ganz zu schweigen davon, dass der Autor in den seltensten Fällen der beste Interpret seines Werkes ist!

Das alles lässt sich bedingungslos übertragen auf die Interpretation anderer Medien. Beispielsweise Filme oder Computerspiele. Wer sagt denn, wie ich ein Spiel, einen Film oder ein Buch zu verstehen habe? Im Grunde Niemand! Ich werde es so verstehen, wie ich es verstehen will. Ich werde die Lehren und Erkenntnisse daraus ziehen, die ich sehen will und die ich sehen kann. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt kein Richtig und es gibt kein Falsch. Das lernte die Literaturwissenschaft glücklicherweise bereits in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Das Interpretieren von Videospielen ist leider in dieser Hinsicht noch nicht so weit, es erlebt die selben schwierigen Geburtsschmerzen, wie es noch beim Gedicht der Fall war. Dass das alles durch und durch konstruktivistisch ist, lernte ich übrigens erst später.

Ob mir also ein bestimmtes Werk einen gewissen “Gewinn” bringt, ob es mir einfach Spaß macht oder ob ich es verdamme, hängt nicht davon ab, ob ich es richtig verstehe. Es ist auch ziemlich egal, was der Autor, Produzent oder Regisseur mir sagen wollte (vermutlich wenig), es kommt nur darauf an, wie ich die Dinge sehe und ob ich ansatzweise erkennen kann, warum das so ist.

Natürlich ist das Wort “Interpretation” in Bezug auf Videospiele gewagt, aber es gibt Nichts, was dagegen sprechen würde. Ein kommerzielles Produkt  - “Die Leiden des jungen W.” haben Goethe sicher nicht wenig eingebracht – schließt doch einen Zugewinn an Erkenntnis, Freude, Lust, whatever nicht aus! Ich kann, sofern ich möchte, ein Spiel so interpretieren wie ein Gedicht. Im besten Fall, gibt es wenig Regeln für diesen Vorgang und am Ende steht ein dickes Plus auf der Haben Seite. Dass das nicht jedem Spaß macht? Na klar! Dass man ein Spiel auch ganz einfach “nur” konsumieren kann, wie einen Blockbuster oder einen Groschenroman? Ja bitte! Schließt das aber aus, dass andere Menschen anderes in einem Spiel, Blockbuster, Groschenroman sehen (wollen)? Auf gar keinen Fall.

Eine Interpretation ist eben einfach das: Eine Interpretation. Mit all ihrem subjektiven Einschlag und der Lust am Wort und am Erleben. Niemand kann einem subjektiven Empfinden absprechen, dass es existiert und dass es wahr ist. Es wird immer wahr sein. Vielleicht mal mehr oder mal weniger gut begründet, aber sich über eine bestimmte Interpretation zu erheben, war schon immer lächerlich.

Und wenn ich einmal groß bin, werde ich wie Prof. Dr. Conrad meine Schüler bei einer Gedichtinterpretation als aller erstes nach ihrem Ersteindruck fragen. Es macht nämlich ziemlich glücklich, zu erkennen, dass man immer Recht hat.

Der Typ schlendert…

Und der Typ schlendert einfach über die Straße! Einfach so in aller Seelenruhe rückt er seine übergroßen weißen Kopfhörer zurecht, die mich an die ewige Wiederkehr aller Dinge erinnern, und geht mit seinen Baggypants den gewohnt schlurfigen Gang über die Straße. Sein Haupt wird geziert von einer “Gut, dass ich nicht mehr jung bin”-Frisur, die er sich vielleicht gerade eben beim 12,- Frisör hat zurechtstutzen lassen. Es ist 9 Uhr vormittags unter der Woche und dieser verdammte Typ schlendert!

Ich stehe an der Ampel und muss mit ansehen, wie dieser Pubertierende über die Straße geht, als hätte er noch jahrhundertelang zu leben. Als hätte er noch so viel Zeit, um alles zu sehen, zu erleben, um vieles zu lesen und zu schmecken. Ich sitze in meinem Auto, habe gerade das Kind in die Kita gefahren und fühle mich unter Druck gesetzt. Unter Druck gesetzt von diesem Schlendrian, der mir mit aller Gelassenheit zeigt, was ich vermutlich irgendwo zwischen Uni, Urlaubssemestern, Ausreiseplänen und Kinderkriegen verloren habe: Wie es ist, sich nicht zu beeilen. Selbst jetzt, beim Tippen dieses Textes muss ich mich beeilen. Schließlich habe ich noch eine Hausarbeit für die Uni zu erledigen, bald muss wieder Abendessen vorbereitet werden, das Kind ins Bett, ein Telefonanruf beim Papa wär auch mal wieder fällig und überhaupt, wollte ich nicht noch was spielen und dazu einen Text verfassen?

Als der Jugendliche nun endlich auf der anderen Seite der Straße angekommen war sprang die Ampel auf grün und ich fuhr los. Nein, ich raste, denn ich hatte doch keine Zeit! Erst kurz vor dem Blitzer bremste ich automatisch ab und fragte mich, warum zur Hölle ich mich eigentlich so beeile? Sollte ich nicht mal innehalten, so wie es kleine Kinder und scheinbar auch schwänzende Jungs und Mädchen machen und einfach irgendetwas machen, ohne Plan. Ohne einen Kalender im Kopf. Ohne die Uhr im dauerhaften Blick und den gehetzten Gesichtsausdruck einfach mal ablegen. In diesem Moment bin ich wütend und ohnmächtig zugleich. So vieles im Leben möchte man sehen und erreichen oder zumindest versuchen und so wenig Zeit hat man. Mit einem Kind verfliegen erst die Tage, dann die Wochen und letztendlich sind es Jahre bei denen man sich fragt, wo sie geblieben sind. Der Beginn einer Midlife-Crisis? Fängt es so an? Kaufe ich mir bald ein rotes Cabrio und stelle mich neben die anderen Cabriofahrer an die Ampel und lächle mit meinem Colgatelächeln? Ich hoffe nicht.

Hieß es nicht, soziale Netzwerke machen unglücklich, weil andere dir ihre Erlebnisse vor die Nase halten, während du in deinem Keller Pläne für das Sonntagsessen schmiedest? Das ist sicherlich nicht ganz verkehrt, kommt es doch vor allem auf die Masse an. Selbst wenn der eine Freund nur einmal im Jahr Kanufahren geht, so wirkt es doch im Zusammenspiel mit all den vielen anderen Freunden, die alle etwas Verschiedenes machen, wie ein einziges großes: UND DU NICHT. In meinem Fall sind es weniger die actiongeladenen Abenteuer, die mich etwas verdrießlich werden lassen, sondern die Menge der Serien, Filme, Spiele und natürlich Bücher, die ich lesen möchte. Als Jugendliche stellte ich mir vor, wie ich ewig in meinem braunen Ohrensessel thronen und lesen werde, all die tollen Klassiker und all die Philosophen und… Das geht nicht. Es war ein dummer, dummer Gedanke. Wer kein Leben als Bohème führt, dem wird dieses Schicksal wohl nicht vergönnt werden. Twitter erinnert mich zudem immer wieder daran, was es all für tolle Blogbeiträge gibt und wie viele grandiose Serien, für die ich alle keine Zeit habe und die ich, das schmerzt besonders, vielleicht NIE Zeit haben werde.

So hetze ich irgendwie weiter durch das Leben in der Hoffnung so viel wie möglich noch aufschnappen zu gönnen. Das Internet ist Fluch und Segen zugleich, bei vielen Serien wäre ich vielleicht glücklicher, wenn ich erst gar nichts von ihnen gehört hätte. Ganz zu schweigen von all den tollen Spielen, die mir entgehen. Und was will ich mit meinem Sohn nicht noch alles basteln! Bis es so weit ist, ist er vermutlich rausgewachsen aus dieser pädagogisch wertvollen Bastelschiene und schlendert einfach seelenruhig mit Musik auf den Ohren über die Straße. Wer weiß, wen er dann damit wütend machen wird.

 

Probleme erledigen sich durch die Vergänglichkeit der Betroffenen.

© Peter Huhn (*1930), deutscher Aphoristiker

Blumenkohl geht auch lecker

Den Blumenkohl beschreibt Sir Danzelot liebevoll als “in ihrem eigenen Fett verunglückte Blume” und diese befindet sich im Zustand der “Unnatur” (aus: Die Stadt der träumenden Bücher). Selten sprach eine Romanfigur so viel Wahrheit und Weisheit auf einmal aus. Das Verhältnis zwischen mir und Blumenkohl ließe sich durchaus als zwiespältig bezeichnen, aber ich habe einen Weg gefunden, ihn auf leichte Weise genussfähig zu bekommen.

“Blumenkohl in lecker”

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht oder 4 Personen als Beilage:

  • 1 großer Blumenkohl oder 2 kleine Bio-Blumenkohl
  • 2 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • 3-4 EL Olivenöl
  • reichlich Salz, etwas Pfeffer

Jetzt nur noch den Blumenkohl in kleine Röschen zerrupfen, waschen, etwas trocknen, in eine Schüssel geben. Mit allen Zutaten gut vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Röschen sollten möglichst einzeln aufliegen. Möglicherweise sieht das Ganze dann (mit nur einem Mini-Blumenkohl) so aus:

Der vorbereitete Blumenkohl wartet auf den Ofen

Der vorbereitete Blumenkohl wartet auf den Ofen

Man schiebe ihn in den Ofen bei ca. 180 Grad und backe ihn insgesamt 40 Minuten. Nach 20 Minuten einmal die Röschen wenden, damit sie gleichmäßig braun und lecker werden.

Es ist eine wunderbare Beilage oder mit Cocktailtomätchen auch ein leichtes Sommerhauptgericht. NOMNOMNOM!

Dieses Rezept habe ich auf Youtube gefunden, beim Foodporn Channel von “Moin Yamina“. Da ich es aber so lecker finde, musste ich es hier mit euch teilen.

Mehr Fish bitte, liebe Spieleindustrie.

Gomez

Gomez

 

Ich mag Phil Fish. Ich liebe FEZ. Nach diesem Geständnis kann man jetzt genervt mit den Augen rollen, die Seite wieder schließen oder innerlich nicken. Vielleicht stehen da noch ganz andere Optionen zur Verfügung, über die ich sicher gerne diskutieren würde, aber das lenkt nur ab. Ich würde euch auch sehr gerne erklären, warum ich Phil Fish mag, aber das kann ich nicht. Entweder man findet jemanden sympathisch oder eben nicht. Das einzige was ich dazu sagen kann ist, dass wir solche Typen brauchen. Wir brauchen mehr Fishs in der Spielewelt! (Recherchieren, was diese ominöse Spielewelt überhaupt sein soll?!)

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